Sonnentor 58 Kreuz der Forderungen

Sonnentor 58 – Forderungen

Laura Friedrich über ihr transpersonales Kreuz der Forderungen (4)

Erneut geht es um das Sonnentor 58 der Lebensfreude: In dieser Podcastfolge habe ich mit Laura Friedrich, einer Generatorin gesprochen, die das transpersonale Kreuz der Forderungen trägt. Sie erzählt vom Umgang mit Ruhe, Autorität und davon, wie schön sie als 5/2er Profil die Soloselbständigkeit empfindet. Im Folgenden kannst du die Quintessenz dieses Sinnfluencer Talk nachlesen.

Erste Begegnungen mit Human Design

Laura lernte Human Design Ende 2019 kennen und dachte erst einmal, es hätte mit einem neuen Design-Trend zu tun. Als klar war, dass es darum nicht ging, verschwand das Thema erst einmal von ihrem Radar. Es tauchte jedoch erneut in ihrem Feld auf, und dieses Mal packte es sie. Von den vielen Details, die es in ihrem Chart zu entdecken gab, erst einmal erschlagen, hat sie sich Stück für Stück vorgearbeitet, eine Ausbildung absolviert und sich nach und nach das Wissen angeeignet. So sind ihr schrittweise einige Dinge bewusst geworden, die sie anhand des eigenen Lebens reflektieren und nachvollziehen konnte. Mit ihrer Lebensaufgabe hat sie sich tatsächlich erst Anfang 2021 beschäftigt: Das Wort Forderungen erschien ihr sehr hart und erst einmal unpassend, wenn sie auf das Thema ihres Sonnentores, der Lebensfreude, blickte, das sich auch in ihrem Generator-Dasein wiederfindet.

Lauras Umgang mit Ruhe, Antrieb und „den Anderen“

Laura ist seit 2014 und noch bis 2029 im Saturn Return. Ihre Zentren sind allesamt unbewusst definiert. Das prominente Tor 58 an der Wurzel hat sie gleich mehrfach aktiviert. Zudem ist es in den Kanal 18/58 eingebettet. Der Umgang mit Druck und Antrieb war immer ein Thema für sie. Als sie sich im Zuge ihres Zentren-Studiums mit der Wurzel auseinandersetzte, war es erleichternd für sie zu erfahren, dass sie tatsächlich einen gewissen Druck braucht, um ins Handeln zu kommen. Dieses Wissen konnte sie fortan für sich nutzen und sich z.B. Deadlines setzen, anstatt To Do´s endlos schleifen zu lassen. Der Fokus liegt hierbei natürlich auf Projekten, die ihr Sakral entfachen und die sie auf diese Weise auch in die Umsetzung bringt. Ein anderer Antrieb kommt aus dem Kanal 52/9, der Ruhe thematisiert: Hier sieht sie einen echten Vorteil in der Soloselbständigkeit, durch die sie die 2er-Linie ihres Profils voll auszuleben und sich zu fokussieren vermag, ohne durch all die Außenreize abgelenkt oder gestresst zu werden. Ihr ging es im Zuge der Pandemie sehr gut damit, dass nicht so viel los war und sie völlig in ihrer Energie aufgehen konnte. An der Stelle boten etwa Zoom Calls neue Möglichkeiten, die ihr mehr entgegenkommen wie z.B. Telefonate.

Da die Energie von unten nach oben fließen möchte, ist gerade das Wurzelzentrum für sie sehr prägnant. Als Grafikerin, die wie ich früher in einer Agentur gearbeitet hat, sind Kreativität und ihr Lieblings-Kanal 1/8 natürlich ein Thema: Mich interessiert, ob Laura als Soloselbständige mit einem Split manchmal andere Menschen fehlen. Hiermit hat sie – wie sie ehrlich sagt – immer noch zu kämpfen. In ihrer Agenturzeit war sie immer von Menschen umgeben, die sie zurate ziehen konnte, wenn sie feststeckte. Jetzt arbeitet sie alleine im Homeoffice und hat diese Möglichkeit nicht mehr ohne Weiteres. Da sie darum weiß, holt sie sich mittlerweile gezielt den Input und die Energie von außen. So hat sie inzwischen online die passenden Ersatz-Teammitglieder in ihrem Designer-Netzwerk bzw. in der Welt der Human Design Begeisterten gefunden, mit denen sie sich austauscht und auf die sie bauen kann, wenn sie nicht weiterkommt. Zu spüren und zu erfahren, wie hervorragend dieser Mechanismus für sie funktioniert, ist faszinierend. Dennoch frustriert es sie zuweilen, immer jemanden zu brauchen, um wieder in Fluss zu kommen, wobei ihr der Umgang damit zusehend leichter fällt.

Ausgestattet mit einem undefinierten Ego und dem hängenden Tor 21 gibt Laura offen zu, ein Thema mit Autoritäten zu haben, was auch dafürspricht, dass sie mittlerweile ihr eigener Chef ist. In ihrer Agenturzeit ging es absolut gegen ihre Natur, Dinge tun zu müssen, die andere entscheiden. Sie darf aufpassen, dass sie sich nicht mit den im Willenskraftzentrum beheimateten Themen Druck macht, sondern flexibel bleibt, anstatt verbissen durchzuziehen. Auch wenn die Agentur-Strukturen ihr nicht lagen, ist sie dankbar für die dort gemachten Erfahrungen, weil diese sie dorthin gebracht haben, wo sie heute steht. Zudem ist es sehr wertvoll für sie, anhand der Unterschiede zu erkennen, was ihr guttut und wie sie bestimmte Themen zu händeln hat.

Lauras transpersonales Kreuz der Forderungen

Tor 48 strebt Richtung Kehle und hat den Wunsch sich auszudrücken. Oftmals fühlt es sich für Laura so an, als fehle ihr dazu der entscheidende kleine Funke. Wenn sie dagegen mit Menschen zusammen ist, die ihr diese „Lücke“ überbrücken, fließt es wie von selbst. Manchmal fragt sie sich, woher die Energie, Dinge ausdrücken zu können, kommt, wo sie vorher ewig an dem Thema herumgeknabbert hat. Durch den Saturn Return hat sie alle Wurzel-Milz-Verbindungen als Lernfelder an die Seite gestellt bekommen, welche den Ausdruck und das Selbst stärken. Im Rückblick nimmt sie wahr, dass die Projekte der letzten Monate sehr gut zu ihrer Lebensaufgabe passen. Sie erkennt hier das Zusammenspiel mit den bereits angesprochenen Faktoren ihres Designs: Aus der Wurzel kommt der Antrieb, Dinge zu verbessern und anzusprechen, auch damit es Anderen besser geht und sie mehr in ihre Lebensfreude kommen. Ihre 5. Profillinie zeichnet sie als sehr lösungsorientierten Menschen aus, der auf der Bühne steht. Sie begreift den Auftrag der Forderungen aus ihrer Lebensaufgabe und ihres kollektiven Kanals 18/58 so, dass sie Themen wie Human Design durch ihre Projekte in die Welt tragen darf. So sieht sie auch ihren Human Design Summit als Beitrag für die Community. Sie ist gespannt, was sich im Verlauf des Saturn Returns noch offenbaren will. Entsprechend müssten wir uns vielleicht in zehn Jahren nochmals unterhalten, meint sie augenzwinkernd.

Die Aufgabe ein Generator zu sein

Auf ihren Bauch zu hören und der Freude zu folgen, wurde ihr ein Stück weit durch das Umfeld und innerhalb der Ausbildung abtrainiert. Stattdessen lernte sie, mit ihrem Verstand an die Dinge heranzugehen. Laura durfte lernen, die Kraft ihres unbewusst definierten Sakrals wieder mehr wahrzunehmen. Die Lebensfreude war immer sehr präsent in ihrem Leben. Es bleibt jedoch eine Aufgabe, konsequent und vertrauensvoll nach ihrem Bauchgefühl und der Freude zu gehen. Doch je mehr sie genau das kultiviert und weglässt, was ihr keine Freude bereitet, desto mehr löst sich auf und sie kommt in ihre Freude. Alles fällt dann an seinen Platz, und es geschehen wahre Wunder. Da sie inzwischen immer häufiger in diesem Modus unterwegs ist, spürt sie deutlich, wenn sie herausfällt oder nicht ihrem Bauchgefühl folgt. Sie kann sich selbst von außen beobachten und sich darüber freuen, weil die Dinge besser funktionieren und es ihr dabei gut geht. Als 2er-Profillinie spürt sie die Lebensfreude auch gut alleine, während sie ihren vielen kreativen Interessen nachgeht. Wenn sie sich in ihre Höhle bzw. auf ihre Terrasse zurückzieht, braucht sie nichts weiter als ein Buch, Stifte und Papier, um diese zu nähren. 

So nutzt Laura ihre Talente für dich

Es ist Lauras Wunsch, Human Design schöner und ansprechender zu gestalten, um den Zugang zu erleichtern – sei es über den von ihr initiierten Human Design Kongress oder die eigens entworfenen Kartensets. Diese sollen Lust darauf machen, in die Human Design Welt einzutauchen und sich das Wissen spielerisch anzueignen. In einem Kurs für Menschen, die selbst ein Kartenset kreieren und in die Welt bringen möchten, begleitet sie den gesamten Entstehungsprozess von der anfänglichen Idee über Marketing und Druck. Ihre Base ist jedoch die 1:1-Unterstützung, wenn es um Design geht.

Du findest Laura auf Instagram, über ihren Online-Shop und bei Etsy. Besonders empfehlen kann ich ihr Human Design Summit.

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