Sonnentor 63 Kreuz vom Herrschaftsgebiet

Sonnentor 63 – Herrschaftsgebiet

Romina Köhler über ihr transpersonales Kreuz vom Herrschaftsgebiet (1)

Weiter geht es mit Romina, die als 5/1er Manifestorin schon ihr ganzes Leben lang alles hinterfragt und die Führung liebt – wie passend zum Kreuz des Herrschaftsgebietes. 😉 Nachfolgend habe ich dir die wesentlichen Punkte aus unserem Sinnfluencer Talk zusammengefasst:

Rominas Resonanz auf ihre Lebensaufgabe

Romina hat eine offene Krone und Tor 63 und 64 als Teil ihrer Lebensaufgabe bewusst definiert. Ihr ist das Thema der Reflexion – analog zu den vollständig aktivierten Toren an der Krone – sehr vertraut: Sie kennt sich als einen Menschen, der immer schon viel nachgedacht und hinterfragt hat. Mit vier rechten Pfeilen in den Variablen ist sie maximal rezeptiv. Trotz ihres sehr wahrnehmenden, fantasievollen, vielleicht sogar etwas naiven Designs liegt es ihr, rationale und verständliche Lösungen zu ersinnen. 

Beim ersten Lesen konnte Romina mit ihrer Lebensaufgabe erst einmal wenig anfangen. Sie ist eine recht unbewusste Manifestorin, bei der auch alle Zentren unbewusst definiert sind. Entsprechend hat sie sich selbst immer als lieb, nett und herzlich wahrgenommen. Ihr wurde jedoch vom Umfeld ebenso häufig ihre sehr direkte und ehrliche Art gespiegelt. 2021 – zu Beginn ihres Saturn Returns – stieß sie auf Human Design. Sie befand sich damals in einem ziemlichen Loch und hat alles auf den Prüfstand gestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits begonnen, Verantwortung zu übernehmen und konnte reflektierter auf ihr eigenes Chart blicken, mit dem sie sich vermutlich weniger stark hätte identifizieren können, wäre sie früher darüber gestolpert. 

Rominas Herausforderungen mit dem transpersonalen Kreuz des Herrschaftsgebietes

Mit einem komplett offenen Sakral- und Milzzentrum wurde sie stark konditioniert und entwickelte sich dadurch zum People Pleaser: Früher verhielt sie sehr angepasst, hat erspürt, welche Erwartungen an sie als 5/1 gestellt wurden und sie sich lange zu eigen gemacht. Seit dem Saturn Return hat sie dies mehr und mehr geändert und ist recht unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet: Sie fühlte sich nicht mehr verstanden und – vor dem Hintergrund, dass sie sich selbst nochmals ganz neu kennengelernt hat – wie das sprichwörtliche Manifestor-Alien. Sie wusste schon vorher, dass sie anders war, konnte aber dank ihres manipulativen Nicht-Selbst die Dinge immer ganz gut drehen, so dass sie für sie passten. 

Der Umgang mit der eigenen Konfiguration und der ihr innewohnenden Gegensätzlichkeit fielen ihr erst einmal schwer, aber mittlerweile kann sie beides auch als Geschenk wahrnehmen und besser händeln: Ihre Tarot-Wesenskarte – „die Hohepriesterin“ – umschreibt ihre ausgeprägte Intuition und ihr „yiniges“ Wesen. Gleichzeitig tritt sie im Außen eher „yangig“ auf. 

Romina hat den Kanal des Geschichtenerzählers (11/56) aktiviert. Dieser zeigt sich v.a. über die Sprache: Erst beim Reden bemerkt sie, was sie eigentlich sagen möchte. Deswegen hört sie sich z.B. die eigenen Sprachnachrichten oft nochmals an, um zu hören, was ihr eigentlich wichtig ist. Mittlerweile zensiert sie sich in ihrem verbalen Ausdruck nicht länger. Seit sie authentischer ist, eckt sie sehr viel mehr an. Da sie das nicht gewohnt war und auch Leuten, die ihr nahestanden, zunehmend mit ihren Fragen auf die Nerven fiel, haderte sie anfangs sehr damit. Eine Kollegin meldete ihr im Zuge ihrer Kündigung zurück, dass sie immer so viel hinterfrage und warum sie denn nicht einfach die Dinge so akzeptieren könne, wie sie waren. Doch genau das ist Romina nicht möglich: Auf Grundlage der Hohepriesterin ist sie sehr bewertend in ihren Angelegenheiten. So spürt sie genau, was richtig und was falsch ist, und kennt ihre Werte. Sie konfrontiert Menschen offen, wenn diese die eigenen Werte verraten, nur um keinen auf den Deckel zu bekommen. Das ist nicht immer willkommen ist. Damit kann sie aber leben. Aus dem Kopf herauszukommen, bleibt eine Herausforderung, doch je mehr sie das eigene Design akzeptiert, desto entspannter und bewusster lebt sie es.

Geboren, um zu führen

Ihr ganzes Design spricht von (Selbst)- Führung (Kanal 31/7) und Kontrolle (Kanal 45/21): Sie bestätigt, dass sie zeit ihres Lebens automatisch die Führung übernommen habe und als informeller Lea-der angesehen worden ist: Menschen baten sie um ihre Meinung oder Entscheidung, obwohl sie gar nicht dazu befugt war. Sie hat sich stets gewundert, dass dieses Potenzial in ihr gesehen wurde. Dieses war ihr selbst nicht bewusst, bekam es aber immer mehr gespiegelt. Sie kann sich nur schwer unterordnen oder mit schwachen Führungskräften umgehen. Sich selbst sieht Romina nicht als klassische Führungspersönlichkeit, sondern als jemanden, der die Menschen zur Selbstführung anhält und gemäß ihres Sonnentores 63 mit kritischen Fragen fordert. Wo sie früher als Personalerin in der Industrie gearbeitet hat, realisiert sie inzwischen, dass sie für die großen Massen geschneidert wurde, sowie dafür, Andere zum Umdenken anzuregen: Im Zuge der Pandemie nahm sie eine zunehmende Spaltung und ein Auseinanderdriften der Wertvorstellungen wahr. Sie wird angetrieben von der Frage, wie man ein Gebiet nachhaltig wieder aufbauen, sowie materielle Ressourcen und Jobs sichern kann. Ihre Fragen dienen dazu, Andere in ihren Potenzialen zu bestärken und dazu anzuregen, diese mehr anzunehmen und zu leben.

Über Rominas Arbeit

Romina bietet neben Human-Design-Coaching und Tarot-Beratung in den Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung und Karriere noch Workshops mit ihrer Kollegin an. Zudem unterstützt sie Personalabteilungen und kleinere Unternehmen hinsichtlich Personalauswahl und -entwicklung, sowie durch Teambuildung-Maßnahmen.

Sie hat entschieden, nur noch mit Menschen zu arbeiten, die wirklich Verantwortung übernehmen und an sich arbeiten wollen. Früher erlebte sie in ihrem Job oft extrem viel Widerstand gegenüber notwendigen Impulsen zur Veränderung. Das hat die Manifestor-Wut heraufbeschworen, sie aber auch motiviert, sich zu entwickeln. Heute begrüßen Rominas Coachees ihre Fragen als Geschenk. Ja, sie polarisiert und triggert, aber ihre Klienten wollen genau das, weil sie wissen, dass sie dadurch ihren Wandel initiiert. 

Sie erlebt, dass man sie als Newbee in der Welt der Selbständigen häufig anzweifelt und unterschätzt, weil Tarot und Human Design angeblich nicht seriös seien. Ihr ist es egal, wenn sie belächelt wird, weil sie beobachten kann, wie sie Menschen mit Hilfe von Human-Design-basiertem Coaching in die Veränderung bringt und diese ihre einstigen Vorbehalte in der Folge selbst reflektieren und über Bord werfen.

Du findest Romina hier: https://www.instagram.com/pocketfullofsoul/ oder schau gerne mal auf ihre Homepage https://pocketfullofsoul.de/

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