Sonnentor 58 Kreuz vom Dienen (4)

Sonnentor 58 – Dienen

Birga Butenhoff über ihr persönliches Kreuz vom Dienen (4)

Das Kreuz des Dienens, 2 Splits, 3/5er Profil und dazu als Generatorin dann auch einfach nur auf das Leben zu reagieren – eine spannende Mischung. Zum Glück hat Birga im Human Design viele Antworten gefunden und konnte wichtige Lücken für sich schließen und weiß nun ganz genau wie sie sich und auch andere wieder mehr in die Lebensfreude bringen kann. Hier ist die Quintessenz der Podcastfolge zum Nachlesen:

Erste Begegnung mit Human Design

Birga hat sich dem Human Design in englischer Sprache genähert. Das Wort Dienen klingt in ihren Ohren weniger sexy wie der äquivalente Begriff service, mit dem sie recht schnell etwas anzufangen wusste. Bei der Vorstellung, dem Anderen zu dienen, rebellierte dagegen ein wenig das definierte Ego… 

Birga hat in kürzester Zeit alles an Lektüre zum Human Design verschlungen, was ihr in die Finger kam, um ihre Lebensaufgabe, sowie die aktivierten Kanäle und Tore zu verstehen. Strategie und Autorität kamen erst einmal eher unter „ferner liefen“. Die Kombination aus Dienen und Reagieren erschien ihr – ironisch gesagt – wie ein Sechser im Lotto, dessen Sinn sich ihr jedoch mit fortschreitender Beschäftigung immer mehr erschloss.

Mit dem Kanal 64/47 treibt uns beide schon unser ganzes Leben die Suche nach dem Sinn an. Ein Stück weit erklärt sich Birga das auch mit ihrem offenen Selbstzentrum, das nach dem eigenen Platz im Leben und der authentischen Rolle fragt. Darin lag immer ihr Thema -auch in ihrer Tätigkeit als Coach, bei der sie ihren Klienten hilft, den persönlichen Sinn zu finden und diesen mit deren Business zu verknüpfen. Human Design hat die verbliebenen Lücken geschlossen: Wo der Prozess sich zuvor nie ganz stimmig anfühlte und zudem sehr zeitaufwendig war, lieferte dieses Tool essenzielle Impulse, auf die sie reagieren und die sie in ihre Arbeit einbinden konnte. 

Birgas Sonnentor 58 der Lebensfreude

Birga hat das Tor 58 in der dritten Linie, was der sich selbst anregenden Lebensfreude entspricht. Ein Bekannter spiegelte ihr einmal, sie könne sich selbst regelrecht in bestimmte Stimmungen hinein-hypnotisieren. Als sie sich näher mit der zentralen Stellung ihres Sonnentores beschäftigte, wurde ihr die Relevanz der Lebensfreude erst so richtig bewusst. 

Ihr unbewusstes Sonnentor 18 bildet mit der bewussten Sonne in Tor 58 ein verlässliches Talent. Rückblickend stellt Birga fest, dass die Qualität von Tor 18 unsagbar prominent in ihrem Leben war. Lange Zeit konnte sie nicht so wirklich in ihrer Lebensfreude leuchten und glänzen. Die Freude an der Verbesserung kommt nicht immer beim Gegenüber an und kann wie Nörgeln wirken. Dagegen besteht sein eigentliches Potenzial im intuitiven Körperbewusstsein darüber, was im Moment nicht in Ordnung ist. Es geht dabei um die Frage, welche Muster korrigiert werden dürfen, um in eine bessere, gesündere Zukunft zu führen. Eine der größten Herausforderungen für Birga liegt darin, dass dieses Talent zwar sehr präsent in ihrer Lebensaufgabe ist, aber durch den Triple-Split getrennt von ihrem Sakral: Sie hat nie auf ihre Bauchstimme und die emotionale Autorität gehört oder auf die Einladung dieses projizierenden Kanals gewartet. Stattdessen hat sie sich immer direkt an die Verbesserung begeben. Erst viel später hat sie verstanden, wie zentral hierbei letztlich der Fokus auf Strategie und Autorität ist.

Der Saturn Return und die Herausforderungen eines unbewussten „Insel-Designs“

Birga befindet sich noch zwei Jahre im Saturn Return. Die Uranus Opposition klopft also schon leise an. Ihre Lebensaufgabe durchläuft in der jetzigen Phase den 4. Quadranten: Damit geht es um Transformation, sowie darum, etwas Neues zu erschaffen und im Dienst der gesellschaftlichen Verbesserung zu stehen. Als Stammesmensch tut sie das, indem sie sich um ihren Stamm kümmert – sei es innerhalb der Familie, von Freundschaften oder in der Arbeit. 

Aktuell hat sie über das Saturn Return Chart alle drei Verbindungen zur offenen Kehle als Lernpartner an die Seite gestellt bekommen und somit auch das Thema der Meinungen aus der unbewussten Erde in Tor 17. Sie war schon immer sehr gut darin, ihre Meinung kundzutun. Ob das immer so gut ankam, steht auf einem anderen Blatt. 😀 Seit dem Saturn Return, spürt sie mehr Stabilität und Sicherheit darin, wie sie ihre Gedanken zur Sprache bringt. Mit der Uranus Opposition wird der Aus-druck dessen, was hinsichtlich des eigenen Wohlergehens verbessert werden darf, über das neue Talent des Kanals 48/16 und mit dem Brückentor 20 nochmals präsenter werden: Birga kann bereits vermehrt beobachten, dass viele ihrer Klienten sehr stark in ihrer Intuition sind und ein besonderes Gewicht auf dem intuitiven Körperbewusstsein haben. Ihr selbst ist das Thema der Intuition nicht so bewusst: Wurzel und Milz bilden einen Split. Entsprechend ist Birga lange auf ihrer „Kopfinsel“ hängen geblieben. Erst kürzlich wurde sie in einem Reading darauf hingewiesen, dass sie ein Stück weit dafür hier ist, um Menschen daran zu erinnern, dass der Sinn des Lebens nicht im Kopf zu finden ist, sondern, wenn man zurück in den Körper kommt, gesund, zufrieden und glücklich ist.

Birga hat insgesamt viele unbewusste Zentren, die sich oft wie wahrnehmende Zentren anfühlen und mit entsprechenden Lernthemen einhergehen. So sind auch beide Druckzentren unbewusst aktiviert: Hinsichtlich Krone und Ajna war ihr nicht klar, dass ihr definierter Kopf dafür da ist in erster Linie andere zu inspirieren, auf sich selbst angewendet jedoch zu totaler Konfusion führen kann. Somit stellte sich ihr in den Zwanziger und frühen Dreißiger Jahren die Aufgabe, sich ihrer Gedanken bewusst und damit ihr „Herr“ zu werden, anstatt das Potenzial gegen sich selbst zu wenden. Die bewusste Auseinandersetzung damit hat ihr – auch schon vor Human Design – einige Erkenntnisse beschert.

Birgas Arbeit als Coach für authentischen Selbstausdruck

Das offene Kehl- und G-Zentrum haben Birga lange Zeit verführt, eine fixe Rolle für sich finden zu wollen. Heute hilft sie Anderen dabei, auch in ihrem Business die eigene Natur authentisch zu leben und auszudrücken. Sie hat ein untrügliches Gespür dafür, was bei anderen Menschen nicht in Ordnung ist in der Weise, wie sie arbeiten, durchs Leben gehen, oder ihre Beziehungen führen. Sie ist nicht diejenige, welche die Richtung vorgibt. Stattdessen kitzelt sie heraus, was authentisch für die Person sein könnte… Es geht ihr darum, ihre Coachees als sie selbst stark zu machen, damit auch sie dem Kollektiv dienen können, indem sie eine Veränderung in die Gesellschaft tragen. Birga konzentriert sich in ihrer Tätigkeit auf die Frage, wie die Klienten ihr Business vereinfachen können, indem sie einfach sie selbst sind und das tun, was ihnen entspricht. Denn schließlich arbeiten wir nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern um ein schönes Leben gemäß der eigenen Energie zu führen. Dabei darf die Selbständigkeit die ultimative Form des Selbstausdrucks sein. 


Du findest Birga auf Instagram und über ihren Podcast Human Design Perspektiven, den sie gemeinsam mit Yvonne Conway gestaltet.

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