Sonnentor 34 Kreuz der Duaität (4)

Sonnentor 34 – Dualität

Elaine Puhek über ihr transpersonales Kreuz der Dualität (4)

Same same but different – hier geht es wieder um das Kreuz der Dualität und obwohl Jennifer und Elaine beide 5/1er MG´s sind, sieht man hier sehr gut, WIE anders es sich von Mensch zu Mensch zeigen kann. Dir werden bunte Farben und Geschichten rund um Individualität und Gemeinschaft begegnen. Im Folgenden kannst du die Keyfacts aus meinem Sinnfluencer Talk mit Elaine nachlesen.

Elaines transpersonales Kreuz der Dualität

Elaine denkt im Zusammenhang mit Human Design oft an die Figur der Hermine Granger aus Harry Potter und deren magische Tasche: Man weiß nie, was sie als Nächstes herausziehen wird…

Das Kreuz der Dualität ist geprägt von einem Split und beinhaltet zwei sehr polare Themen, nämlich den Kanal der Gemeinschaft (37/40), sowie den sehr individuell geprägten des Charisma (34/20). Somit stehen Elaine zwei sehr verlässliche Talente zur Verfügung. Im 4. Quadranten stehend, dringt ihr Kreuz auf Transformation, was sich auch in ihrer Arbeit widerspiegelt. Trotz ihres individuellen Designs braucht sie als Transpersonale mit offener Wurzel und einem Split auch das Gegenüber, um für und mit dem Anderen Transformation bewirken und Neues erschaffen zu können. 

Sie durfte sich erst einmal bewusst machen, dass in ihrer Körpergrafik sechs von neun Zentren definiert sind. Elaine reflektiert die Zeit ihrer Auswanderung nach Portugal: Damals hat sie sich noch gar nicht mit Human Design beschäftigt, erkennt aber, wie klar das unbewusst aktivierte Ego- und G-Zentrum sie wie ein Magnet oder Kompass geleitet haben: Sie kannte ihre Richtung einfach und hat sie auch durchgesetzt. 

Ihr Kreuz spricht von Selbstbewusstsein, Sicherheit und der Gegenwärtigkeit im Moment. Der Fokus auf ihre bewusste Erde in Tor 20 hilft ihr, in ihre Stärke (Tor 34) zu kommen: Wenn sie voll präsent ist, kann sich diese Kraft auch entfalten.

Elaines beruflicher Transformationsweg mit dem transpersonalen Kreuz der Dualität

Wir beide haben unsere Wurzeln in der Grafik und waren in Werbeagenturen angestellt. In den Jahren ihrer Tätigkeit für eine Agentur hatte sie das Gefühl, ihre Individualität nicht leben zu können. Immer ging es um die Gemeinschaft, respektive die Agentur. Sie selbst kam dabei zu kurz, und die Freude blieb auf der Strecke. Und das bei vierfacher Aktivierung von Tor 58, dem Tor der Lebensfreude! Entsprechend kündigte sie 2019 ihr Angestelltenverhältnis. In der Folge rutschte sie ins andere Extrem und folgte in ihrem Business nur noch den eigenen Regeln. Für eine gewisse Zeit war das auch sehr schön, aber auf Dauer bemerkte sie, wie wichtig es ihr war, einen Zweck mit ihrer Arbeit zu erfüllen. Als Profil 5/1 möchte sie nicht nur als Grafikdesignerin arbeiten, sondern anderen Menschen eine Lösung geben und sie hinsichtlich ihrer Positionierung beraten. 

Elaine räumt ein, dass sie den ihrem Kreuz innewohnenden Spagat oftmals als herausfordernd empfindet. Letztes Jahr hat sie durch die Kooperation mit ihrer Kollegin Daniela jedoch erfahren, wie gut ihr gelingende Teamarbeit tut und wie sehr dadurch ihr Potenzial entfacht werden. Dennoch bleibt der Drahtseilakt zwischen den Polen von Gemeinschaft und Individualität, denn das Eine geht nicht ohne das Andere. Sie ist immer wieder aufgefordert, beide Extreme auszubalancieren, auch wenn sie immer noch sehr zum Individuellen tendiert. Es war unsagbar spannend und erhellend für sie, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie sie ihre Eigenständigkeit für Andere nutzbar machen kann.

Oft hatte sie in ihrem Leben das Gefühl, gedrosselt zu werden. Sie kann das auch sehr am einstigen Design ihrer Marke sehen: Ihre eigentliche Natur fand darin noch bis vor einiger Zeit keinen visuellen Ausdruck. Das Verständnis für die eigenen Potenziale hat auch dahingehend einiges transformiert.

Auf meine Frage hin, erzählt sie, dass die Erstellung ihres eigenen Logos mit der Doppelrolle als Kunde und Dienstleister eins der schwierigsten Projekte überhaupt für sie gewesen sei. Human Design half ihr dabei, eine Idee davon zu bekommen, wie sich ihr Logo anfühlen sollte. Der Wolf als Bestandteil und Leitmotiv erschien ihr im Traum und ist für sie die perfekte Verkörperung ihrer Lebensaufgabe: Als Wolf folgt sie dem eigenen Weg, hat aber auch das Rudel im Blick. Der Wolf steht nicht auf dem Podest, sondern ist den anderen Wölfen gleichgestellt. 

Elaines Sonnentor 34

Es braucht Zeit, bis die Erkenntnisse des Human Design sacken und konkret im eigenen Leben und Business Anwendung finden können: Elaine weiß, wie sie ihre Kraft einsetzen kann und was es von ihr braucht, um das “next level” zu nehmen, so etwa die Leitung von Gruppen: Auch wenn ihr das Angst macht, spürt sie das darin liegende Wachstumspotential. Und so fragt sie sich immer wieder, wie sie die Energie ihres Designs und Sonnentors noch mehr leben und stärker in diese Kraft eintreten kann. Elaine legt in ihrer Arbeit den Fokus auf das jeweilige Sonnentor. Wenn wir wissen, wer wir sind und wo unsere Kraft schlummert, wird es möglich, dies auch authentisch zum Ausdruck zu bringen. Das ist es, was Kreativität für sie bedeutet. 

Elaine hat das Potenzial ihres Sonnentores lange nicht gelebt, sondern sich sehr gedeckelt gefühlt. Sie konnte und durfte nie in ihre volle Kraft kommen. Mittlerweile weiß sie, dass sie das, was sie sich in den Kopf setzt, auch bewältigen kann. Als sie jedoch das erste Mal die Botschaft ihres Sonnentors hörte, bei der es um Kraft und Macht geht, hat sie sich gefragt, ob es denn überhaupt noch kräftiger gehe. Sie war fasziniert, was da in ihr stecken sollte, musste es aber erst verarbeiten, um es als zu sich zugehörig annehmen zu können. Erst dann war es ihr möglich, die Transformation auch auf ihre Arbeit auszuweiten und die rosa Blümchen der Anfangszeit hinter sich zu lassen. 

Elaines Arbeit als Designerin, Künstlerin und Human Design Brand Mentorin

Der Name ihres Business – Almalux – bedeutet Seelenlicht, und so ist es Elaine ein Anliegen, dieses Licht in sich und Anderen – etwa mithilfe von Human Design – zu entdecken, um diese Essenz auch bei Personal Brandings zu transportieren. Dann können zukünftige Kunden die Kraft und Energie eines Menschen auch an dessen Logo erkennen. Sie möchte die jeweilige Individualität über die Farben und Bilder einer Marke sichtbar werden lassen und ihre Kunden darin unterstützen, in der Gemeinschaft einen Platz als authentisches Selbst zu finden. Mithilfe des Human Design Wissens versucht sie, Menschen ein Verständnis für sich und ihr Branding zu vermitteln, sie in ihre Kraft zu bringen und das in ihnen glimmende Feuer zu entfachen.

Als vielfältiger MG kreiert sie immer wieder neue Angebote wie Malkurse oder den Human Design Brand Quicky, in dem es um Branding, Persönlichkeitsanalyse und Positionierung geht. Vermutlich noch in diesem Jahr plant sie mit einer Kollegin zusammen ein Gruppenmentoring für den Flow zur eigenen Marke, in dem sie sich der Potenzialentfaltung und im zweiten Schritt dem persönlichen Branding verschreibt.

Du findest sie auf: Instagram und ihrer Website

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